ART Phaseolus coccineus L., Feuerbohne
FAMILIE Fabaceae, Hülsenfrüchtler
ANBAU
Schwabenbohnen werden im Mai gesteckt. Über sieben Meter hoch können die heimischen Feuerbohnen wachsen – je nach Sorte und Stange, an der sie angebaut werden. Die Pflanzen sind Fremdbestäuber, sehr robust und kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Bei extremer Hitze stellt die Schwabenbohne das Wachstum ein, blüht und wächst aber danach weiter.
WUCHS UND ERNTE
Die Schwabenbohnen blühen und bilden laufend Früchte, bis November wird geerntet. Ab Mitte Juli sind die ersten Hülsen erntereif, ab September trockene Hülsen mit Kernen. Die Pflanzen blühen kräftig rot, manche rot und weiß, selten nur weiß. Die Hülsen sind grün, breit und eher flach. In den Hülsen wachsen große, nierenförmige Kerne mit bis zu fünf Farben; Violetttöne wenig bis stark schwarz marmoriert, einfarbig weiß, schwarz, braun sowie Beige-braun-Töne wenig bis stark braun marmoriert.
VERWENDUNG
In der Küche kommen die jungen Hülsen, die oft als sehr schmackhaft gelobten, milchreifen und die getrockneten Kerne der Schwabenbohne zum Einsatz – in Salaten, Gemüsen und Eintöpfen. Die Trockenbohnen werden vor dem Kochen über Nacht eingeweicht, dabei werden die Kerne etwa doppelt so groß. Sie schmecken zart-nussig etwas nach Maronen, haben eine cremige Konsistenz und können für herzhafte und sogar für süße Gerichte verwendet werden.

Foto: Sabine Frank
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